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Arbeit mit scheidungswilligen Paaren
unter Berücksichtigung einschlägiger Vorschriften

 

 

Lebens- und Sozialberater*innen haben sich in all ihren Entscheidungen und Beratungsschritten am Wohl der Klienten zu orientieren. Sie haben ihren Beruf nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben und bei der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen die Entwicklung der Erkenntnisse der in Betracht kommenden Wissenschaften zu beachten. Um eine entsprechende Berufsausübung zu gewährleisten, sind regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen in der Mindestdauer von 16 Stunden jährlich zu besuchen (§ 1 der VO des BM für wirtschaftliche Angelegenheiten über Standes- und Ausübungsregeln für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung).  Die Teilnahme an der unten stehenden Veranstaltung ist im Umfang von 16 Stunden auf die Verpflichtung zur Teilnahme an beruflichen Fortbildungen anrechenbar.

 

 

Inhalte

  • Stufenbau der Rechtsordnung
  • Unterschiede zwischen Beschluss – Urteil – Vergleich
  • Wer darf was? Wer kann was? Vorstellung einzelner Berufsgruppen und
  • Beratungseinrichtungen, Unterschiede und Überschneidungen
  • Thema „Kindeswohl“: Ein weit gefasster Begriff…
  • Schuldenfalle Scheidung: Was macht Sinn und wer kann helfen?
  • Streiten oder Vergleichen? (Juristische) Vor- und Nachteile verschiedener Konfliktlösungsmodelle
  • Juristischer Kauderwelsch? Unterhalt, Aufteilung, Obsorge, Kontaktrecht - Rechtliches Vokabular einfach erklärt!
  • Endlich geschieden! Und was dann? Wenn der Konflikt die nächste Ebene erreicht…

 

 

Ziele

Bei der Arbeit mit scheidungswilligen Paaren und Paaren in Krisensituationen ist besonderes Augenmerk auf die rechtlichen Rahmenbedingungen zu legen. Denn auch, wenn das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung keine Rechtsberatung umfasst, kommen professionelle Berater*innen oftmals doch nicht an der Frage verzweifelt-ratloser Klient*innen vorbei: „Wie wäre das denn eigentlich, wenn wir uns scheiden lassen?“  Um hier sattelfest zu sein und überhaupt erst an einschlägig qualifizierte Berufsgruppen und Beratungseinrichtungen weiterverweisen zu können, ist ein grundlegendes Verständnis der österreichischen Rechtsordnung und der entsprechenden (familien-)rechtlichen Vorschriften notwendig.  Erst das ermöglicht es, sich als professionelle/r Berater*in wieder auf das zu konzentrieren, was das Herzstück jeder Lebens- und Sozialberatung ausmacht: Menschen dabei zu begleiten, ihren ganz persönlichen Weg zu finden.

 

 

Zielgruppe

Lebens- und Sozialberater*innen mit aufrechtem Gewerbeschein, Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen (Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich)

 

 

ReferentIn

Mag.a Gerlinde Ullmann

Juristin mit jahrelanger Erfahrung als selbstständige Rechtsanwältin in eigener Kanzlei mit Schwerpunkt Ehe- und Familienrecht, eingetragene Mediatorin gem. ZivMediatG (Liste des BMJ), psychotherapeutisches Propädeutikum, Lebens- und Sozialberaterin mit aufrechter Gewerbeberechtigung, psychologische Beraterin, Coach und Supervisorin in freier Praxis, ausbildungsberechtigte Person für LSB i.A.u.S.  gem. § 4 Abs 4 Z 1 lit a) und b) Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung, BGBl, II Nr. 140/2003 i.d.g.F.

 

 

FACTS

Termin(e)

20.06.2020 - 21.06.2020

 

Kosten

€ 380,- inkl. 10% MwSt.

 

Uhrzeit(en)

Sa, So, 09:00-17:00 Uhr (16 UE)

 

Anmeldeschluss

05.06.2020

 

Anzahl der TeilnehmerInnen

mind. 12, max. 18 Personen

 

Ort

Grüngasse 1A, 1040 Wien

 

 

 

 

IHR KONTAKT
Bildungsmanagement
T +43 1 513 15 30 - 113
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09:00 - 15:00 Uhr
info@promenteakademie.at

 

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