Sexualität im Alter
Sexualität und das Bedürfnis nach Nähe enden nicht mit dem Einzug in eine Pflege- oder Betreuungseinrichtung oder dem Erreichen eines bestimmten Alters. Dennoch löst das Thema bei Pflegenden und Angehörigen oft Unsicherheit, Scham oder Überforderung aus. In diesem Seminar brechen wir mit Tabus und werfen einen fachlich fundierten Blick auf die sexuelle Selbstbestimmung im Alter – auch im Kontext von Demenz und psychiatrischen Erkrankungen. Sie lernen, Grenzen professionell zu wahren, Bedürfnisse wertschätzend zu begleiten und eine offene Haltung im Team zu etablieren. Gemeinsam erarbeiten wir Handlungsstrategien für einen professionellen und entspannten Umgang mit Intimität im Pflegealltag.
Highlights
• Sexualität und Sexualfunktion
• Scham
• Zahlen und Fakten
• Tabuthemen in der Pflege und Betreuung
• Handlungsmöglichkeiten und Praxistransfer mit Fallbeispielen
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
Verstehen Sie die Bedeutung von Sexualität und Intimität als lebenslanges Grundbedürfnis und Teil der individuellen Identität im Alter.
Differenzieren Sie zwischen selbstbestimmten sexuellen Bedürfnissen und krankheitsbedingten Enthemmungen (z. B. bei Demenz), um situationsgerecht zu reagieren.
Zielgruppe
Psychosoziale, sozialpsychiatrische, pädagogische und medizinische Berufsfelder. DGKP, PfA, PA, HH, Behinderten Betreuungspersonen, Fachsozialbetreuung Personen, Kolleg:innen aus der MSB, Pädagog:innen.
Methodik
Abwechslung der Medien und Techniken, Praxisbeispiele.
Referent:in

Karin Hollerer, MSc.
Ausbildung zur psychiatrischen diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin am LKH Graz II Standort Süd; Erfahrungen in verschiedenen stationären Settings, in der mobilen sozialpsychiatrischen Betreuung sowie in der Krisenintervention; Praxisanleitung; Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Lebens- und Sozialberatung - ausschließlich psychologische Beratung; WBA - Zertifizierung.


