Gewaltprävention - Umgang mit verschiedenen Formen von Gewalt
Autoaggression, verbale Aggression und körperliche Aggression
Das Seminar setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil mit Übungen und Fallbesprechungen zu besonderen Krankheits- und Störungsbildern zusammen. Es sollen Handlungsmöglichkeiten und Deeskalationsstrategien zur Krisenbewältigung in einer anschaulichen und vor allem stark praxisbezogenen Form aufgezeigt werden. Der Fokus liegt auf Interventionsformen, die im Einklang mit einer professionellen Beziehungsgestaltung stehen und diese immer wieder in den Mittelpunkt aller Bemühungen stellen.
Highlights
- Ursachen aggressiver-herausfordernder Verhaltensweisen
Dynamik von Konflikt- und negativen Interaktionsmustern
Die eigene Stressachse verstehen
Bewältigungsstrategien
Negative Interaktionsmuster erkennen und deeskalierend handeln
Krisenmanagement
Frühwarnzeichen – Sicherheitsaspekte – Interventionsmöglichkeiten
Kommunikationstraining
Verbale Deeskalation
Praktische Übungen mit Situationstrainings, Coaching
Körperinterventionstechniken, Abwehr- und Fluchttechniken
Schonende Immobilisations- und Begleittechniken
Beziehungsgestaltung mit Klient*innen mit aggressiven und herausfordernden Verhaltensweisen aus
der Praxis
Beziehungs- und bindungsorientierte Betreuung als maßgeblicher Faktor für Gewaltprävention
Fallbesprechungen
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen und Betreuer:innen sozialpsychiatrischer und psychosozialer Instituten, z.B.
Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen,
Sozialpädagog:innen
Methodik
Impulsvortrag, Selbsterfahrung, Fallbeispiele.
Referent:in
Peter Kraus
Fachkrankenpfleger für Psychiatrie Experte für Deeskalationsmanagement, Mitbegründer der Bewegung NeuroDeeskalation seit 25 Jahren nebenberufliche Dozententätigkeit zu den Fachthemen: Deeskalationsmanagement, Betreuungsprozess in der Psychiatrie, Sozialpsychiatrie, beziehungs-bindungsorientierte Betreuung, Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Sucht, Borderline, Dissozialität, Neuro-Deeskalation, emotionale Kompetenz u. a.


