Jugendliche im Social-Media-Druck

Body, Likes, Mind - unsichtbare Auswirkungen von Klicks, Filtern und Erwartungen

 

Soziale Medien prägen maßgeblich, wie Jugendliche sich selbst sehen – ihren Körper, ihr Essverhalten und ihren Selbstwert. Zwischen Likes, Filtern und ständig neuen Trends entstehen häufig Druck, Unsicherheiten und unrealistische Erwartungen, die sich auf die psychische Gesundheit auswirken können. Das Seminar beleuchtet kompakt und praxisnah die Zusammenhänge von Social Media, Körperbild und Essverhalten im Jugendalter. Es zeigt, welche Mechanismen im digitalen Raum wirken und wie Fachkräfte Jugendliche dabei unterstützen können, einen gesunden Umgang damit zu entwickeln. Im Fokus stehen ressourcenorientierte, salutogene Ansätze der Ernährungskommunikation. Sie liefern konkrete Impulse für die Praxis, um Jugendliche in ihrer Selbstwahrnehmung zu stärken, ihr Wohlbefinden zu fördern und sie auf ihrem Weg zu mehr innerer Stabilität zu begleiten.

Highlights

  • Digitale Lebenswelten von Jugendlichen: Social Media, Selbstinszenierung und Plattformlogiken
  • Einfluss von Likes, Sichtbarkeit und Vergleich auf Selbstwert und Körperbild
  • Auswirkungen sozialer Medien auf psychische Gesundheit und Essverhalten
  • Körperideale, Ernährungstrends und Vergleichsdynamiken im Netz
  • Risiken wie Perfektionsdruck, Körperunzufriedenheit und problematische Entwicklungen
  • Ressourcenorientierte Ansätze in der Arbeit mit Jugendlichen
  • Salutogene Ernährungskommunikation als präventiver Zugang
  • Gesprächsführung und Handlungsmöglichkeiten für die Fachpraxis
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Zielsetzung & Kompetenzgewinn

Die Teilnehmer:innen erweitern ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Jugendlichen im Kontext von Social Media, Körperbild und Essverhalten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Anwendung salutogener Ernährungskommunikation zur ressourcenorientierten Stärkung von Selbstwahrnehmung und psychischer Gesundheit.

Zielgruppe

Schulsozialarbeit / Schulpsychologie, Lehrpersonen (v. a. Sekundarstufe), Elementarpädagogik (eingeschränkt, eher präventiv); 

Methodik

Impulsvortrag, Fallbeispiele, Gruppenarbeit und Diskussion, ergänzt durch kurze Reflexions- und Praxisübungen sowie Austausch aus dem beruflichen Alltag.

Referent:in

Daniela Viktoria Schmid

Fachexpertin für mentale Gesundheitsförderung mit Schwerpunkt Psychologie und Pädagogik.MSc Angewandte Psychologie, Dipl. Pädagogin sowie Kinder- und Erwachsenen-Mentaltrainerin.Ihr Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich psychischer Gesundheit und Prävention. Im Zentrum stehen ressourcenorientierte Ansätze zur Stärkung von Selbstwahrnehmung, Resilienz und psychosozialer Stabilität.