Traumainformierte Versorgung: Ein Perspektivenwechsel
Der notwendige Paradigmenwechsel in der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Versorgung
Wir setzen auf einen Ansatz, der Menschen nicht über Diagnosen oder Symptome definiert. Stattdessen betrachten wir Gefühle und Verhaltensweisen als nachvollziehbare Reaktionen auf belastende Lebensumstände und traumatische Erfahrungen. Unser Ziel: Betroffene mit ihren Ressourcen stärken, individuell und ganzheitlich unterstützen und echte Entstigmatisierung ermöglichen – für ein selbstbestimmtes Leben in Würde.
Highlights
- Unterschiede zwischen medizinischem und traumainformiertem Ansatz
- Grundlagen: Was ist Trauma und wie verstehen wir es einheitlich?
- Praktische Umsetzung: Sprache, Kommunikation und Einbezug der Betroffenen
- Inspirierende Beispiele aus nationaler und internationaler Praxis
- Transfer in den eigenen Arbeitsbereich: Methoden, Reflexion und Handlungsempfehlungen
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
- Sie entwickeln ein fundiertes Verständnis für traumainformiertes Arbeiten und dessen Unterschied zum klassischen medizinischen Ansatz.
- Sie lernen, wie Sie den traumainformierten Ansatz in Ihrem Tätigkeitsbereich praktisch umsetzen und Betroffene dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachpersonen aus psychosozialen, sozialpsychiatrischen und pädagogischen Berufsfeldern sowie an Angehörige von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen.
Methodik
Impulsvortrag, Gruppenarbeit, praxisorientierte Übungen mit Elementen der Selbsterfahrung, Videoausschnitte und Analyse in der Gruppe
Referent:in
Annalena Goldnagl
Kommunikationsstrategin & dipl. psychosoziale Beraterin10+ Jahre Erfahrung in der Strategie- und Kampagnenkonzeption sowie im Projekt- und KommunikationsmanagementEhrenamtliche Begleitung von Angehörigen von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen.


