Cybertrauma: Können virtuelle Erfahrungen traumatisieren?
Forschungsschwerpunkte: E-mental health, Psychotraumatologie, Psychosomatik
Digitale Mediennutzung kann heutzutage auch Auslöser für traumatische Erfahrungen sein, die sogenannten „Cybertraumata“. In diesem Workshop werden verschiedenen Formen (z.B. Mobbing, Stalking, sex. Gewalt, Cyberdating-Missbrauch) und Auswirkungen von Cybertraumatisierung auf Betroffene dargestellt. Dazu wird Grundlagenwissen zu Traumata und Traumafolgen vermittelt und anschließend die Besonderheiten bei Cyberdelikten erklärt, sowie praktische Implikationen für die psychotherapeutische und beratende Tätigkeit erläutert.
Inhalte
- Hintergrundwissen: Traumata und Traumafolgen
- Formen von potenziell traumatischen Ereignissen im virtuellen Raum: Prävalenz, Risikofaktoren, Folgen
- Besonderheiten von Cyberdelikten
- Besonderheiten in der therapeutischen Arbeit mit Täter:innen und Opfern
- Zudem werden neben den Risiken des Internet auch die Chancen für die Behandlung traumatisierter Personen vorgestellt (z.B. Virtual Exposure Therapy, Serious Games, Apps, usw.)
Ziele
Aktuelles Wissen zu Cybertraumatisierungen und dem therapeutischem Umgang mit Täter:innen und Opfern; zudem basale Kenntnisse über digital unterstützte Therapieangebote für traumatisierte Menschen.
Methodik
Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Übungen, Selbsterfahrung.
ReferentIn
Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg
Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin,Leiterin des Instituts für Psychosomatik an der Medizin. Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität WienForschungsschwerpunkte: E-mental health, Psychotraumatologie, Psychosomatik
FACTS
Termin(e)
27.06.2026
Kosten
€ 300,00 inkl. 10% MwSt.
Uhrzeit(en)
Sa 12:00 - 19:00 Uhr (7 UE)
Anmeldeschluss
17.06.2026
Anzahl der TeilnehmerInnen
mind. 8, max. 25 Personen
Ort
Online via Zoom
IHR KONTAKT
Bildungsmanagement
T +43 1 235 00 34
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09:00 - 13:00 Uhr
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