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Über die tägliche Arbeit mit psychisch schwer leidenden Menschen
Die Singularität des Leidens und die Allgemeinheit des Leids

 

 

Dieses Seminar ist praxisbezogen und versteht sich als berufsbegleitende Reflexion für Menschen, die im psychosozialen Bereich mit psychisch schwer leidenden Menschen täglich zu tun haben. Ziel des Seminars ist die Herausarbeitung der Einzigartigkeit des jeweiligen psychischen Leidens, dem man dort begegnet, wo das Arbeitsfeld ist. Diesem Leid steht gegenüber ein Diagnosemanual, mit dem sich der Helfer ausstattet. Diagnosemanuale, die sich auf die Allgemeinheit des psychischen Leidens in der einen oder anderen Weise beziehen. In dieser Gleichzeitigkeit zeigt das Seminar den jeweiligen Umgang in der Begegnung mit der Singularität der Leiden.

Es sollen klinische Fälle an Hand der Lehren von Sigmund Freud und Jacques Lacan besprochen werden. Diese Klinik bezieht sich auf das gesprochene Wort als das Gesetz, in dem sich das Leid mitteilt. Aus diesem Grunde sollen zumindest vier Teilnehmer auch ihre klinischen Erfahrungen in Form von Gesprächsprotokollen mitnehmen.

 

 

Inhalte

Erster Tag:
  • Die Entdeckung des Unbewussten: Wirkung und Einschreibung; der seelische Apparat und seine Konflikte.
  • Klinische Besprechung
  • Übertragung und Gegenübertragung: Über die Beziehung zu den Klienten und die Reaktionen der Helfer darauf.
  • Klinische Besprechung

 

Zweiter Tag:
  • Drei Strukturen: Psychose, Neurose und Perversion. Die singuläre Lösung im Leiden.
  • Klinische Besprechung
  • Die drei Register: Das Imaginäre, das Symbolische und das Reale.
  • Klinische Besprechung

 

 

Zielgruppe

Personen, die in psychosozialen und sozialpsychiatrischen Kontexten mit psychisch schwer leidenden Menschen arbeiten (Wohnbereich, Werkstätten, Tageszentren)

 

 

ReferentIn

Mag. Dr. phil. Markus Zöchmeister

Psychoanalytiker in freier Praxis in Wien und Salzburg sowie bei ESRA (Ambulanz für Spätfolgen und Erkrankungen des Holocaust- und Migrations-Syndroms). Schwerpunkte seiner psychoanalytischen wie psychosozialen Arbeit sind die Auseinandersetzung mit Gewalt, Trauma, Migration und psychisches Leid. Erfahrung in einer extramuralen sozialpsychiatrischen Einrichtung mit tages- und freizeitstrukturierenden Maßnahmen.

 

 

FACTS

Termin(e)

23.03.2020 - 24.03.2020

 

Kosten

EUR 380,00 inkl. 10 % MwSt

 

Uhrzeit(en)

Mo, Di, 09:00 - 17:00 Uhr (16UE)

 

Anmeldeschluss

09.03.2020

 

Anzahl der TeilnehmerInnen

min. 12, max. 18 Personen

 

Ort

pro mente Akademie, Grüngasse 1A, 1040 Wien

 

 

WEITERE STARTTERMINE

 

 

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Bildungsmanagement
T +43 1 513 15 30 - 113
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09:00 - 15:00 Uhr
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